WEG-Fachanwalt Schliepe im Gespräch: Welche Bedeutung hat die Frist zur Begründung der Beschlussanfechtung (2 Monate ab Beschlussfassung) im Prozess?

Gemäß § 46 Abs. 1 S. 2, 2. Halbsatz WEG muss eine Beschlussanfechtungsklage innerhalb zweier Monate nach der Beschlussfassung begründet werden. Was passiert also, wenn dem/den Kläger(n) nach Ablauf dieser Frist noch weitere Umstände einfallen, auf die sie ihre Anfechtungsklage ebenfalls stützen wollen? Können Klagegründe auch nach Ablauf der Begründungsfrist noch „nachgeschoben“ werden? Oder ist etwa jeglicher weiterer Sachvortrag nach zwei Monaten komplett verboten? Das Interview führt Rechtsanwalt Alexander Bredereck.

„Nachschieben“ von Anfechtungsgründen